“Arbeitnehmer-Eigenheimer” geschlossen hinter Schertl

„Mein Ziel ist es, auch weiterhin als 1. Bürgermeister die Geschicke der Stadt Vilseck in der nächsten Wahlperiode von 2014 bis 2020 zu leiten.“ Diese Aussage traf Bürgermeister Hans-Martin Schertl bei der Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft „Arbeitnehmer-Eigenheimer, die im Vilsecker Sportheim stattfand. Mit 100 % der Stimmen wurde Hans-Martin Schertl bei der Nominierung eindeutig das Vertrauen als Bürgermeisterkandidat ausgesprochen. Auch die Liste der Stadtratskandidaten wurde von den Mitgliedern einstimmig verabschiedet.

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Der 1. Vorsitzende Markus Schertl freute sich, viele Mitglieder und alle Kandidaten  begrüßen zu können. In seinem kurzen Rückblick stellte er fest, dass sich die Wählergemeinschaft „Arbeitnehmer-Eigenheimer“ zu einer tragenden politischen Kraft in der Stadt Vilseck entwickelt habe. Bei der Gründung und ersten Wahl 1978 als „Wasserpartei“ bezeichnet, erreichte man 3 Stadtratsmandate, die kontinuierlich ausgebaut wurden. Bei der Wahl 2008 konnte man 8 Mandate erringen und seit 2004 stelle man mit Hans-Martin Schertl auch den 1. Bürgermeister der Stadt Vilseck.

In seiner Bewerbungsrede erinnerte dann Bürgermeister Hans-Martin Schertl an eine Vielzahl verschiedener Bauprojekte, die in den letzten 6 Jahren mit Gesamtinvestitionen von 29 Mio. € im Vermögenshaushalt umgesetzt wurden oder derzeit noch laufen. Die neue Kläranlage sei seit 2 Wochen in Betrieb, Gesamtkosten 4,7 Mio.€. Die Bahnhofstraße ist ausgebaut, der Kasten Nord-Ost sowie der Kirwa-Stodl in der Burg Dagestein wurden saniert.

In die Wasserversorgung wurde für 2 Mio. € investiert, Baugebiet konnten in Axtheid, Haslach in Schlicht und Sorghof ausgewiesen werden. Kanalbaumaßnahmen erfolgten in Ober- und Unterweißenbach, Altmannsberg, Hohenzant und Kagerhof. Alle 3 Kindergärten Vilseck, Schlicht und Sorghof können nun Kinderkrippen anbieten.

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde in Ebersbach das  Gemeinschaftshaus, die neue Bushaltestelle und der Fußweg nach Finkenmühle gebaut. Für das Freibad gab es einen neuen Matschspielplatz, neue Durchschreite-Becken und Toilettenanlagen. Das Rathaus wurde energetisch saniert, 2 Photovoltaikanlagen auf den Dächern  des Bauhofs und des Wasserwerks errichtet und die Schule an die Biogasanlage angeschlossen.

Die Generalsanierung der Vilsecker Schule mit 4,7 Mio. € Kosten verzögere sich wegen Problemen beim Brandschutz. Die Oberdecke der Straße von Sigl nach  Oberweißenbach wurde erneuert. Trotz dieser großen Investitionen bezeichnete Bürgermeister Hans-Martin Schertl die finanzielle Situation der Stadt Vilseck als gut, die Pro-Kopf-Verschuldung liege bei 800 €. Der Stadtrat habe einstimmig die Aufnahme von derzeit zinsgünstigen Darlehen beschlossen, um nicht die Bürger mit hohen Ausbau-Beiträgen für die Kläranlage belasten zu müssen.

Auch für die Zukunft stünden viele Maßnahmen an wie Generalsanierung des Vilsecker Kindergartens, zu der die Stadt erhebliche Eigenanteile zu leisten habe. Umgesetzt werden soll  der Ausbau der Schloßgasse, die Renaturierung der Vilsauen, der Kreisverkehr in Axtheid-Berg sowie neue Fahrzeuge für die Feuerwehren und der demographische Wandel. Wichtig sei der Erhalt von Arbeitsplätzen oder die Neuansiedlung von Betrieben. Vor einigen Jahren sei es ihm gelungen, so der Bürgermeister, die Fa. ask in Vilseck anzusiedeln.

Nun zeichne sich durch seine persönlichen Kontakte ab, dass die Regens-Wagner-Stiftung aus Michelfeld ein Wohnpflegeheim für 24 junge Bewohner mit einem Investitionsvolumen von ca. 9 Mio. € und bis zu 40 Arbeitsplätzen in Vilseck errichten möchte. Dies sei eine einmalige Chance für die Stadt Vilseck, betonte der Bürgermeister.

Hans-Martin Schertl warb um das Vertrauen der Mitglieder. Er stehe bereit, auch weiterhin das  Amt eines 1. Bürgermeisters auszuüben und versprach, sich auch künftig mit ganzer Kraft für das Wohl der Stadt Vilseck einzusetzen. 2. Vorsitzender Heinrich Ruppert betonte,  dass es das Verdienst des Bürgermeisters sei, dass im Stadtrat ein harmonisches Klima herrsche. Als ehemaliger Verwaltungsbeamter im Landratsamt sei Schertl auch weiterhin bestens für das Amt des 1. Bürgermeisters geeignet, was er seit 10 Jahren täglich unter Beweis stelle. Mit 100 % Zustimmung kürten die Mitglieder dann Hans-Martin Schertl wieder zum Bürgermeisterkandidaten.

Als Ziel für die Wahlen 2014 gab 1. Vorsitzender Markus Schertl aus, das Amt des 1. Bürgermeisters zu verteidigen und möglichst viele Stadtratsmandate zu erhalten. Deshalb wird den Wählern eine ausgewogene Liste mit qualifizierten Bewerbern präsentiert, darunter erstmals mit 5 Frauen. Es sei gelungen, neben den kompetenten und erfahrenen Mitgliedern auch junge und engagierte Kandidaten zu gewinnen, die alle das Rüstzeug für den Stadtrat besitzen. Als Kandidaten für die Kreistagsliste treten an: Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Stadtrat Peter Wismeth, Markus Schertl und Maria Honig..

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