Hahnerwirt empfängt die Arbeitnehmer-Eigenheimer

„Die erfolgreiche Arbeit der letzten 10 Jahre im Rathaus fortsetzen“, das gab Bürgermeister Hans-Martin Schertl im vollbesetzten Hahnerwirts-Saal in Schlicht bei der Infoversammlung der Wählergemeinschaft „Arbeitnehmer-Eigenheimer“ als eines seiner Ziele aus. Er konnte den Anwesenden eine erfolgreiche Bilanz seiner Arbeit präsentieren.

Insgesamt 48 Mio. € hat der Stadtrat in den letzten 10 Jahren in viele Großprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur investiert wie die Kanalisation der Ortschaften Ebersbach, Gressenwöhr, Sigl, Hohenzant, Kagerhof, Ober- und Unterweißenbach und Altmannsberg, die Millionen -Investitionen in der Burg Dagestein, für die Errichtung der Kinderkrippen, die Erschließung von Baugebieten  in Vilseck, Schlicht und Sorghof, den Ausbau der Bahnhofstraße oder die Generalsanierung unserer Vilsecker Schule und zuletzt in den Neubau der Kläranlage.

„Und dabei ist die Stadt Vilseck immer noch sehr gut aufgestellt“, betonte Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Rücklagen von 1.750.000 € stehen nur deshalb Schulden von 5,2 Mio. € entgegen, weil der Stadtrat einstimmig 4 Mio. € zinsgünstige Darlehen zur Finanzierung der beiden Großbaustellen Schule und Kläranlage aufgenommen hat und nicht die Bürger mit hohen Ergänzungsbeiträgen für die Kläranlage belasten wollte.

Wenn sich Gegenkandidaten nun über die Verschuldung oder über „hohe Zinszahlungen“ beschweren, dann sollten sie sich daran erinnern, dass auch sie für diese Darlehensaufnahmen gestimmt haben, entgegnete Bürgermeister Hans-Martin Schertl solchen Vorwürfen aus Wahlversammlungen der anderen Gruppierungen. Weiter betonte Schertl, dass bei der Genehmigung des Haushalts die Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes jedes Jahr die „dauerhafte finanzielle Leistungsfähigkeit“ der Stadt Vilseck hervor hebt, das sei ein Prädikat, das nur wenige Kommunen im Landkreis hätten.

Auch im Bereich Schlicht hat sich einiges getan, größte Maßnahme war Neubau der Kläranlage mit 4,7 Mio. €. Im Kindergarten Schlicht wurde eine Kinderkrippe mit Gesamtkosten von 415.000 € eingerichtet. Das neues Baugebiet Baugebiet Haslach ist fast vollständig bebaut. Kagerhof und Hohenzant  wurde an Kanalisation angeschlossen. Bisher lag der Fußballplatz des FC Schlicht auf 2 Privatgrundstücken. Durch diesen „bahnbrechenden“ Erwerb dieser Flächen können die Fußballer/innen des FC Schlicht künftig auf einem städtischen Fußballplatz spielen.

Im Feuerwehrhaus in Schlicht wurde die erforderliche Absauganlage eingebaut. Ferner hat der Stadtrat mit Grundstückskäufen die Voraussetzungen geschaffen, dass Richtung Hohenzant und Kagerhof im nächsten Jahr 2 Regenrückhaltebecken angelegt werden können. Der Neubau der Vilsbrücke, die Neugestaltung der Pfarrgasse und die Verkehrsberuhigung am Kohlberg haben zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Aufwertung des Ortsbildes beigetragen.

Der Ausbau des Angers wurde bisher auf Wunsch der Anlieger zurückgestellt. Eine Neugestaltung im Umfeld der Nepomuk-Kapelle würde sich aber jetzt anbieten. In die Schlichter Schule soll die BRK-Rettungswache einziehen, für die Winklergasse gibt es Ausbaupläne. Im Mittelpunkt der Diskussion standen einige baufällige Gebäude oder verkommene Brachflächen im Ortszentrum von Schlicht. Viele Anwesende forderten in erster Linie Eigeninitiative von den Eigentümern dieser Gebäude oder Flächen, bevor die Stadt mit öffentlichen Mitteln tätig werden müsste.

 

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