Wahlversammlung in Sorghof ein Volltreffer

Eine Vielzahl von städtischen Baumaßnahmen im Ortsteil Sorghof  konnte Bürgermeister Hans-Martin Schertl bei der gut besuchten Infoversammlung der Wählergemeinschaft „Arbeitnehmer – Eigenheimer“ im Schützenheim in Sorghof auflisten. Im  Neubaugebiet  konnte die 2. Spange, die  Bürgermeister-Weiß-Straße  erschlossen werden. Erfreulich sei, dass nicht nur alle Bauplätze verkauft, sondern bereits bebaut sind. Im Sorghofer Kindergarten wurde eine Kindergartengruppe  in eine Krippengruppe umgewandelt, die hohen Umbaukosten von 160.000 € sind vor allem wegen Brandschutzmaßnahmen angefallen.

Am Dorfplatz  wurden die gewünschten Nachbesserungen vorgenommen, rund um das  Kirwabaumloch herum ist nun asphaltiert, der Fußweg  zum Wolfgangsheim ist angelegt und hier ein größerer Vorplatz asphaltiert. Das Kriegerdenkmal  wurde aufwendig saniert  und erstrahlt im neuen Glanz. Der Bürgermeister dankte der Soldaten- und Kriegerkameradschaft für die Pflege und den Blumenschmuck. Neben der Kirche wurde ein neuer Spielplatz angelegt, der bestens angenommen wird. Am Ortseingang  beim Gasthof Galler konnte ein neues Bushäuschen aufgestellt werden.

Die Sorghofer Feuerwehr  wird noch heuer als Ersatz für den alten VW-Bus einen neuen Mannschaftstransporter erhalten, 2015 wird das alte LF 8 durch ein neues Staffel-Löschfahrzeug ersetzt. Im Feuerwehrhaus hat die Wehr in Eigenregie eine Damentoilette eingebaut, die Stadt zahlte das Material. Aufenthaltsraum und Kommandantenzimmer wurden mit neuen Möbeln aufgewertet. In der Fahrzeughalle wurde eine Absauganlage eingebaut. Auch am anderen Ende von Sorghof erfolgten Maßnahmen.

Der Zugang zum Friedhof wurde durch das neue Tor wesentlich aufgewertet, durch einen Arbeitseinsatz der Vereinsgemeinschaft konnten die übermächtigen Hecken im Friedhof entfernt werden. Die Stadt  hat  im  Friedhof  eine Urnenwand aufgestellt, die schon zur Hälfte belegt ist. Neue Anschlagtafeln gab es in der Schulstraße und beim Friedhof. Am Ortseingang beim Neubaugebiet wird gerast, was Geschwindigkeitsmessungen bestätigten. Auf Wunsch der Anwohner führt die Polizei nun Radarmessungen durch. Im vergangenen Jahr konnte die Ortschaft Sorghof ihr 75-jähriges Bestehen feiern, die Stadt hat Druckkosten für die Festschrift in Höhe von 2.400 € übernommen.

Ein wichtiges Thema  ist der Biber, dem es in der Schmanohe-Aue gut gefällt, der leider auch viele Schäden anrichtet und erhebliche Probleme bereitet. Im letzten Winter hatte der Bürgermeister eine Abschussgenehmigung vom Landratsamt erwirken können, es wurden von den Jagdberechtigten 7 Biber  geschossen. Leider gebe es keine weitere Abschussgenehmigung, der Bauhof sei im gesamten Stadtgebiet ständig im Einsatz, um Dämme zu entfernen, Material abzufahren oder auch Schäden auszubessern. Die Kosten hierfür habe die Stadt zu tragen.

Aus gegebenem Anlaß  berichtete der Bürgermeister Schertl von den Plänen der US-Army, eine größere Zahl von Arbeitsplätzen abzubauen. Er werde sich für den Erhalt möglichst vieler ziviler Arbeitsplätze einsetzen. Es könne nicht angehen, dass deutsche Arbeitnehmer gekündigt würden und stattdessen die Zahl der Stellen für US-Zivilisten erhöht werde. Sein Ziel im Wahlprogramm sei weiterhin Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, wie es ihm mit der Ansiedlung der Firma ask gelungen sei, die mittlerweile über 25 Beschäftigte aufweise und verschiedene Ausbildungsplätze anbiete. Gleichfalls werde die Stadt Vilseck das neue Förderprogramm für „Schnelles Internet“ nutzen, um in allen Ortsteile der Großgemeinde höhere Anschlussleistungen zu ermöglichen.

 

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